WIR SIND TEAMPLAYER oder WAS HANDWERK UND FUßBALL GEMEINSAM HABEN

Hopp+Hofmann-Chef Stefan Hofmann ist seit seiner Kindheit begeisterter Fußballfan und Anhänger des SC Freiburg. Bei den unzähligen Matches, die er in all den Jahren verfolgt hat, fiel ihm immer wieder auf, wie sehr die Situation im Stadion der auf der Baustelle ähnelt: Beides ist eine Teamleistung! Und sowohl beim Fußball als auch im Handwerk sind die Fans respektive die Kundschaft nur dann begeistert, wenn ein Rädchen perfekt ins andere greift.

VOM MANAGEMENT BIS ZUM FAN: FUßBALL IST TEAMSACHE!

Zunächst der Blick auf den Fußball. Hier ist als erstes das Management gefragt: Im Führungskreis wird über die Personalpolitik nachgedacht, es wird nach Verstärkungen gesucht, die sowohl fachlich als auch menschlich zum vorhandenen Kader passen. Die Trainerriege mit Chef-, Assistenz, Torwart- und Fitnesscoach trainiert das Team, führt Einzelgespräche und Teambesprechungen, zeigt Stärken und Schwächen auf und spornt an. Das Funktionsteam kümmert sich um die Infrastruktur, vom Trikot bis zum Rasenplatz, und das medizinische Team ist für die Gesundheit und Fitness derjenigen zuständig, die schließlich die Leistung auf dem Platz bringen: die Spieler*innen. Starke Einzelfiguren sind da gefragt, die ein Spiel auch mal im Alleingang entscheiden können, daneben braucht es teamdienliche Player, die sich nicht zu fein dazu sind, die vielzitierte „Drecksarbeit“ zu machen. Ganz wichtig auch ein*e Kapitän*in: als verlängerter Arm des Trainerteams, als Bindeglied zwischen Trainerbank und Spieler*innen und als motivierendes Element, wenn es mal nicht so gut läuft. Neben all diesen Schlüsselfiguren gibt es in einem Profi-Fußball-Verein dann auch noch einen Vorstand, die Stadionstimme, eine kaufmännische Leitung, Verwaltungsmitarbeitende und und und… und, ja: das Allerwichtigste zum Schluss – die Fans! Ohne mehrere Tausend oder Zehntausend Fußballbegeisterte könnte das Team auf dem Platz niemals seine Topleistung abrufen. Außerdem gäbe es ohne Fans keine Fernsehübertragungen, keine Werbegelder, keine Einnahmen und letztlich keinen Profisport.

AUCH BAUPROJEKTE KLAPPEN NUR IM TEAM

All das funktioniert in der freien Wirtschaft ganz ähnlich, gerade in einem Handwerksbetrieb. Ein Bauprojekt funktioniert nur dann, wenn alle Teammitglieder eine tolle Leistung abrufen und Hand in Hand arbeiten. So berät die Bauleitung Interessierte bei neuen Anfragen und erstellt Angebote, auf Basis derer die Kundschaft ihre Aufträge erteilt. Anschließend legt die kaufmännische Verwaltung einen neuen Auftrag an und erstellt für alle beteiligten Partnerfirmen Auftragsbestätigungen und Verträge. Die Bauleitung erstellt einen Bauzeitenplan, der alle Gewerke wie Perlen an einer Schnur verknüpft. Das Architekturteam entwirft die Pläne, die allen Ausführenden als Anleitung dienen, anschließend berechnet das Statikteam die Tragkonstruktion des Gebäudes oder der umzubauenden Stellen. Und dann geht es auf den Platz beziehungsweise auf die Baustelle: Der*die zuständige Bauvorarbeiter*in kümmert sich nach der Einweisung durch die Bauleitung um die optimale Umsetzung und darum, dass das Team optimal zusammenarbeitet. Alle Fäden laufen hier zusammen, alle wichtigen Entscheidungen werden hier getroffen. Der Trainer – pardon, die Bauleitung – nimmt Auswechslungen oder personelle Verstärkungen vor, wenn ein Teammitglied nicht bei optimaler Leistungshöhe oder verletzt ist. Oder wenn neue Impulse auf die Baustelle kommen sollen. Und die braucht es bei der Vielfalt auf dem Spielfeld Baustelle ständig:

  • Zimmerleute, Dachdeck- und Blechnereifachleute kümmern sich um das Dach,
  • Fachleute für Elektrik, Installation und Heizungsbau besorgen die Haustechnik,
  • Im Fenster- und Rolladenbau wird alles für Licht und für gute Verschattung getan,
  • Beim Gerüstbau wird dafür gesorgt, dass alle sicher arbeiten können,
  • Mit Gips- und Trockenbau kommt das Gebäude dann langsam wieder in Form,
  • Mit dem Estrich wird das Fundament für schöne Böden gelegt, die von den
  • Fliesen- und Bodenlegefachleuten mit Sorgfalt und Handwerkskunst aufgebracht werden,
  • Der kreative Teil schließlich kommt mit Fantasie, Farbe und den Fachleuten mit Pinsel und Rolle ins Spiel,
  • Für schöne Türen und Möbelstücke sorgt die Schreinerei
  • Beim Küchenbau entsteht das Herzstück eines jeden Eigenheims

… und ganz zum Schluss sorgt eine Reinigungsfirma für Glanz in der Hütte.

All das, die gesamte Bauphase, klappt genau dann perfekt, wenn alle zusammen optimal spielen und die Bauleitung die Fäden in der Hand hält und die wichtigen Entscheidungen trifft – zum Beispiel auch die, für Sonderaufgaben (wie sie gerade bei Altbausanierungen an der Tagesordnung sind) Spezialteams hinzuzuholen.
Und, ganz wichtig: Ohne Fans funktioniert nichts! Nur durch die Aufträge der Kundschaft können Team und Administration bezahlt werden, nur durch ihre Wertschätzung und ihr Lob kann die Motivation ständig gesteigert werden. Begeisterte Fans sorgen durch ihre Empfehlungen für neue Kundschaft – und durch steigende Erlöse kann das Handwerksteam immer weiter verstärkt werden. Übrigens sind auch im Handwerk ständige Trainingseinheiten lebensnotwendig: Ohne regelmäßige Schulungen geht hier gar nichts. Denn nur, wer sich stets weiterbildet, hat die Chance, langfristig auf dem Arbeitsmarkt zu überleben.

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