Historie

 

1873 Firmengründung ...

... durch Lambert Hopp, Maurermeister, stadtbekannt in Freiburg als der „Wiehre-Götti" wegen seines großen menschlichen und sozialen Engagements. Er hatte 27 Patenkinder, denen er materiell half und 10 eigene Kinder, von denen aber nur zwei Töchter das Kindesalter überlebten.

 

1902 Eheschließung der Tochter Frieda ...

... mit dem aus Freudenberg stammenden Architekten Karl Hofmann - seitdem heißt das Unternehmen Hopp + Hofmann.

 

1915 Tod von Lambert Hopp - Übernahme durch Schwiegersohn Karl Hofmann ...,

... der als Architekt sehr aktiv und erfolgreich war. Schon damals kaufte er Grundstücke, baute herrschaftliche Villen und verkaufte sie nach ihrer Fertigstellung. Seine Tätigkeit führte ihn bis nach Berlin und in die Schweiz. Viele Stadtteile Freiburgs tragen seine Handschrift bis zum heutigen Tag. Ein besonders ehrgeiziges Projekt war von 1912 bis 1914 das Quartier Loretto-Schwimmbad-Bayernstraße, auf dem hochherrschaftliche Wohnungen mit allem Komfort entstanden. Unter Einsatz seines Vermögens gelang es ihm während der Weltwirtschaftskrise, die Beschäftigten zu halten und vor noch größerer Not zu bewahren. Als Kreisrat war Karl Hofmann bis 1933 auch politisch aktiv. Doch untersagte ihm die Regierung des Dritten Reiches die gleichzeitige Ausübung seiner Tätigkeit als Architekt und Bauunternehmer. Ein schwerer Schlag für ihn, von dem er sich nicht mehr erholte. Er starb 1935 und wurde nur 61 Jahre.

 

1935 Übernahme des Unternehmens durch Paul Hofmann ...,

... der nach dem überraschenden Tod seines Vaters unvorbereitet und unter schwierigen Bedingungen das Unternehmen leitete. Zu den ersten wesentlichen Herausforderungen des jungen Bauingenieurs gehörte 1936 auch der Neubau der katholischen Kirche in Titisee. Nach dem Krieg gehörten Wiederaufbau und Neubau zahlreicher, auch öffentlicher Gebäude im Großraum Freiburg zu dem Aufgabenspektrum. Darunter auch

  • der Wiederaufbau und Neubau der Sparkasse und
  • des Erzbischöflichen Ordinariates,
  • der Erweiterungs- und Neubau des Haslacher Kirchturms,
  • der Neubau der Konviktsbibliothek,
  • die Teilerneuerung des Lorettokrankenhauses,
  • der Neubau von Kindergärten,
  • der Waldorfschule, der Gehörlosenschule Stegen sowie
  • unzählige Neubauten von Wohn- und Geschäftshäuser

 

1970 Einstieg von Sohn Alexander Hofmann in das Unternehmen ...,

... dessen erstes Projekt ein größeres Bürogebäude in der Heinrich von Stephan-Straße war.

 

1973 Sohn Martin Hofmann übernimmt die kaufmännische Abwicklung ...

... des Unternehmens, das damals 35 bis 40 Mitarbeiter zählte.

 

1979 Umzug in die Oltmannsstraße 11 ...,

... nachdem die Stadt Freiburg 1977 die Räumung des Grundstücks in der Lorettostraße verfügte. 1978 wurde mit dem Neubau auf dem vorhandenen Grundstück begonnen.

 

1979 Gründung einer GmbH ...,

... der damals bereits 55 Mitarbeiter angehörten. Alexander Hofmann wurde technischer, sein Bruder Martin Hofmann kaufmännischer Geschäftsführer. Unter ihrer gemeinsamen Leitung wurden zahlreiche große Objekte abgewickelt. Als hervorragender Techniker war Alexander Hofmann vor allem Garant für die gesamte technische Modernisierung des Unternehmens. Er schaffte neue Kräne, Maschinen und Schalungssysteme an und entwickelte mit ausgefallenen Ideen immer wieder Initiativen, die nicht zuletzt dazu führten, dass man sich auch mit größeren Mitbewerbern messen konnte. Das führte zudem zu einer deutlichen Verbesserung der wirtschaftlichen Ergebnisse. Alexander Hofmann hat viel Neues geschaffen und innovativ im Unternehmen bewegt, bis er sich 2006 aus dem aktiven Berufsleben und aus dem Unternehmen zurückzog.

 

1980 Tod von Paul Hofmann ...,

...der nach einer schweren Krankheit im September starb. Mit zwischenzeitlich bis zu 120 Mitarbeitern wurde alles gebaut, was in den Bereich des Hochbaus fiel. Doch getreu der Devise des Vaters: „Kleine Aufträge bringen große und große kleine" wurden konsequent auch Kleinstreparaturen übernommen. Auf diese Weise entstanden sehr intensive und langjährige Kundenbeziehungen im Raum Freiburg, die sich wiederum inzwischen über mehrere Generationen erstrecken.

 

1994 Einstieg in das Bauträgergeschäft...,

... und die Entwicklung eigener Projekte, da die sonstigen fremden Bauaufträge einen starken Rückgang verzeichneten. Es folgte ein gnadenloser Verdrängungswettbewerb. Trotzdem wurde in dieser schwierigen Zeit das Stammpersonal gehalten, was letztlich dazu führte, dass 1998, im Jahr des 125-jährigen Jubiläums, erstmals massive Verluste ausgewiesen werden mussten.

 

1998 Die fünfte Generation schafft mit Stefan Hofmann ...,

... dem Sohn von Alexander Hofmann, einen neuen Geschäftsbereich: Den Aufbau schlüsselfertiger Errichtung von Eigenheimen. Gleichzeitig stärkte Martin Hofmann den Bereich der Baumodernisierung, das heißt, den Erhalt wertvoller Bausubstanz. Dort wurden teilweise bis zu 35 Mitarbeiter beschäftigt. Doch konnten die Verluste aus dem Hochbau damit nicht ausgeglichen werden. Am 30. April 2002 wurde wegen voraussichtlicher Zahlungsunfähigkeit Insolvenz angemeldet.

 

2002 Mit einem Neustart als Baudienstleister  ...

... und der Spezialisierung auf Baumodernisierung erfolgte eine Abwendung vom klassischen Rohbau. Alexander Hofmann schied 2003 als Gesellschafter aus dem Unternehmen aus und übertrug seine Anteile an seinen Sohn Stefan. Martin und Stefan Hofmann setzten schließlich eine Unternehmensentwicklung in Gang, auf die beide heute mit Recht stolz sind. Bewirkt hat dies eine Spezialisierung auf die Baumodernisierung - den Erhalt, die Erneuerung, Verschönerung und den Umbau von Häusern. Hopp + Hofmann ist heute in der Handwerksrolle der Maurer, Gipser, Fliesenleger und Maler eingetragen. Alle Grundleistungen werden mit sehr gut geschulten Mitarbeitern durchgeführt, darüber hinaus bedient man sich ausgewählter, kompetenter und zuverlässiger Partnerfirmen. Hopp + Hofmann ist dabei verantwortlicher Ansprechpartner für alle unter dem Dach dieses Unternehmens gebündelten Eigen- und Fremdleistungen.

 

2002 Die Zertifizierung nach DIN ISO 9001...

... war dem Unternehmen besonders im Hinblick auf die internen Abläufe sehr wichtig. Hopp + Hofmann ist im Raum Freiburg das einzige zertifizierte Unternehmen im Sanierungs- und Hochbaubereich.

 

2006 Nach der Einstellung einer kaufmännischen Auszubildenden ...

... ist das Unternehmen jetzt auch wieder Ausbildungsbetrieb und erfüllt damit eine wichtige soziale Aufgabe.

 

2007 Die Einführung von MAX - Mitarbeiter-Aktien-Index...

... bewirkte als revolutionäres Führungs- und Motivationsinstrument in wenigen Monaten eine deutliche Steigerung des Team-Bewusstseins und erkennbare Verbesserungen in Teilbereichen des Unternehmens. Auf der Basis von branchenspezifischen Kriterien nehmen alle Angehörigen des Unternehmens - einschließlich der Geschäftsführung und Auszubildender - in Form einer monatlichen Eigenbewertung an MAX teil.

 

2008 war das Unternehmen Hopp + Hofmann in seinem 135. Jahr, ...

es war gekennzeichnet von der intensiven Auseinandersetzung mit und der Einführung des Total Quality Management. Moderne Marketing-Maßnahmen trugen in hohem Maße zu dem Erfolg und einem erweiterten Bekanntheitsgrad des Baudienstleisters in der Region Freiburg bei. So sorgten beispielsweise fortgesetzte Informationsveranstaltungen zu bauaktuellen Themen für einen intensiven, persönlichen und fachlichen Austausch sowohl mit Kunden als auch mit Freiburger Interessenten. Hopp + Hofmann wurde 2008 auf der Basis von einschlägigen Weiterbildungsmaßnahmen zudem zu einem ausgewiesenen Fachbetrieb für Schimmelvorbeugung und -sanierung.

Das soziale Engagement der vergangenen Jahre fand 2008 seine Fortsetzung in einer großzügigen Spendenaktion für krebskranke Kinder in der Klink für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Freiburg

 

2009 war das Jahr einer weltweiten Wirtschaftskrise ...

... ausgelöst durch den Zusammenbruch der New Yorker Investmentbank Lehman Brothers. Anschließend brachen die internationalen Börsenkurse ein, die amerikanische Immobilienblase platzte und eine Reihe von europäischen Ländern ereilte ein ähnliches Schicksal. Die Welt war im wirtschaftlichen Aufruhr. Kaum eine Branche blieb verschont. Alle Unternehmen schrieben mehr oder weniger dicke rote Zahlen. Auch Hopp + Hofmann machte da keine Ausnahme. Das Überleben wurde für viele kleine und große Unternehmen in der Branche in jenem Jahr zu einer Tortur.

Die Gesellschafter von Hopp + Hofmann nutzten gemeinsam mit ihrem Team die zum Teil ruhigen Geschäftszeiten und widmeten sich der intensivierten Fortsetzung und Perfektionierung ihres Qualitätsmanagements. Nachdem das Unternehmen seit 2002 bereits alle Abläufe ISO-zertifizieren ließ, ging es nun an das Feintuning der alle Bereiche umfassenden Unternehmensqualität.

 

2010 folgte ein Jahr der Konsolidierung auf deutlich niedrigerem Niveau ...

... doch es gelang mit großen Anstrengungen, das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Die Weltmärkte beruhigten sich, Konjunkturspritzen der Politik zeigten erste Wirkungen und 2009 zurückgestellte Investitionen wurden erneut aufgegriffen. Eine noch verhaltene und durchaus skeptisch beobachtete Normalität stellte sich ein. Das Jahr konnte von Hopp + Hofmann mit einem nahezu ausgeglichenem Ergebnis abgeschlossen werden. Politisch waren weltweit umfangreiche finanzielle Rettungsaktionen unterschiedlichster Organisationen an der Tagesordnung.

 

2011 bescherte Yvonne Hofmann dem traditionellen Freiburger Baumodernisierer Hopp + Hofmann ...

... mit ihrem Einstieg zu Beginn des 2. Quartals tatkräftige Unterstützung. Als Tochter des Gesellschafters Martin Hofmann (63) setzt Yvonne Hofmann (32), ihres Zeichens Architektin, seit diesem Zeitpunkt als Projektleiterin im Team des Familienunternehmens mit ihren spezifischen Leistungen einen weiteren unternehmerischen Schwerpunkt. Gemeinsam mit ihrem Cousin, dem Gesellschafter Stefan Hofmann (43), ergänzt sie nun die fünfte Generation in diesem mit 138 Jahren ältesten aktiven Freiburger Bauunternehmen.

Die Veranstaltungsserie zu baurelevanten Themen wird seit 2008 von dem Freiburger Unternehmen konsequent dreimal pro Jahr mit großem Erfolg fortgesetzt. 2011 fand die Sommerveranstaltung erstmals im Freien statt. Man stieg mit zahlreichen Interessenten und unter fachmännischer Führung dem Freiburger Münster „aufs Dach“.

Die endgültige Abschaltung aller deutschen Atomkraftwerke bis zum Jahr 2022 – ein Beschluss der Bundesregierung zur Mitte des Jahres 2011 – wird auch der Bauindustrie neue Chancen eröffnen. Hopp + Hofmann befasst sich bereits seit geraumer Zeit mit dem Zukunftsthema „Energetische Erneuerung“ und wird mit dieser politischen Entscheidung seine Spezialisierung eher noch weiter intensivieren.

 

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Hopp+Hofmann Schlüsselfertigbau GmbH • Oltmannsstrasse 11 • 79100 Freiburg • Tel. 0761 4 59 97 - 0 • Fax 0761 4 59 97 - 29