1010_Notwendigkeit der Belueftung von Gebaueden

Notwendigkeit einer Be- und Entlüftung von Wohngebäuden

Um eine weitreichende C02-Einsparung umsetzen zu können, müssen grundsätzlich auch alle Wohngebäude mit einbezogen werden. Nicht zuletzt auf dieser Erkenntnis beruhen die neuesten Anforderungen der Bundesregierung für ihr langfristiges und heiß diskutiertes Energiekonzept 2050.

Auf der Basis dieser gegenwärtig hochbrisanten Diskussionen rund um Energieeinsparmöglichkeiten griff der Freiburger Baudienstleister Hopp + Hofmann im Rahmen seiner jüngsten Info-Veranstaltung am vergangenen Donnerstag in den Räumen von Götz Moriz – dem Freiburger Zentrum für Bauen + Modernisierung – exakt dieses Thema auf. Der Referent des Abends, Dipl.-Ing. Volker Weis, Spezialist für Versorgungstechnik und seit 2009 Geschäftsführender Gesellschafter im Freiburger Planungsbüro Sütterlin + Partner GbR, brachte an diesem Abend seine langjährige Erfahrung in dem äußerst schwierigen Fachbereich der Haustechnik zum Einsatz.

Anhand von Praxisbeispielen zeigte er auf, was im Rahmen seines Referats „Die Notwendigkeit einer Be- und Entlüftung von Wohngebäuden“ für Haus- und Wohnungsbesitzer unbedingt zu berücksichtigen ist. Denn die totale energetische Gebäudesanierung über eine Wärmedämmung und eine gewollte Abdichtung des Gebäudes bei beispielsweise Fugen, Fenstern und Türen berge durchaus auch eine große Gefahr: Schimmelbildung, die in neuen und sanierten Gebäuden mit reiner Fensterlüftung nicht mehr in den Griff zu bekommen sei. Es sei zudem inzwischen hinreichend bekannt, dass Vermieter mit den Mietern sanierter Wohnungen zunehmend Probleme mit der Feuchtigkeit bekämen, die nicht mehr kontinuierlich abzuführen sei. Trotz häufiger Lüftung sei ein prozentual erforderlicher Luftwechsel nicht mehr garantiert. Das Ergebnis ist Schimmel, der nur schwer und mit hohen Kosten wieder zu beseitigen sei.

Laut Volker Weis ergibt sich daraus die zwingende Notwendigkeit für Bauherren, eine kontrollierte und von der Lüftung der Bewohner unabhängige und automatische Be- und Entlüftung mit entsprechenden Lüftungssystemen herzustellen. Diese Systeme sind inzwischen am Baumarkt etabliert und selbstverständlicher Standard der Technik bei Neubauten bzw. Gebäudesanierungen.

„Die Lüftungssysteme“ – so Volker Weiß weiter – „bestreiten zudem einen wesentlichen Teil der Wärmerückgewinnung. Denn beim Lüftungsprozess wird die angesaugte Frischluft mit der warmen Abluft im Wärmetauscher gekreuzt, wobei eine Wärmeübertragung von der warmen auf die kalte Luft erfolgt.“ Wirkungsgrade bis zu 90% seien ohne weiteres erreichbar.

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Sein Fazit des Abends: „Eine energetische Gebäudesanierung mit Wärmedämmung und neuen Fenstern ergeht immer zusammen mit dem Einbau einer kontrollierten Wohnungslüftung.“

Wie immer schloss sich dem Referat eine lebhafte und interessante Diskussion zwischen Gästen und Referenten an.

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