0910_Energetische Gebäudesanierung

Energetische Gebäudesanierung

Mit dem 1. Oktober 2009 sind die Anforderungen an die energetische Qualität von Neu- und Altbauten noch strenger geworden. Denn mit der Energie-Einsparverordnung 2009 soll der maximal zulässige Primärenergiebedarf für Neubauten um 30 Prozent gesenkt werden. Die Wärmedämmung neuer Häuser muss 15 Prozent mehr leisten als bisher, doch auch bei Altbauten haben Bauteile im Rahmen von  Modernisierungen erheblich strengere Vorgaben zu erfüllen. Zudem wurden die Anforderungen an die Dämmung von Dachböden deutlich verschärft. Bis Ende 2011 müssen diese eine Wärmedämmung erhalten. Wer gegen entsprechende Vorgaben verstößt, sollte auf hohe Geldstrafen auf der Basis von Ordnungswidrigkeiten gefasst sein.

Betroffen von diesen neuen Vorschriften sind Hausbesitzer und Bauherren von Mehrfamilienhäusern, die Sanierungsmaßnahmen vornehmen lassen oder einen Neubau planen. Einfamilienhausbesitzer sind nur bei Verkauf an einen neuen Eigentümer zum energieeffizienten Nachrüsten verpflichtet. Dennoch sollten auch diese gründlich abwägen, ob nicht im eigenen Interesse zukünftiger Einsparungen energetische Sanierungen in Angriff genommen werden sollten. Wie auch immer – die Unsicherheit zu diesem Thema ist groß.

Grund genug für den Freiburger Baudienstleister Hopp + Hofmann, dieses brandaktuelle Thema in der dritten Informationsveranstaltung dieses Jahres am vergangenen Donnerstag in den Räumen von Götz + Moriz, dem Freiburger Zentrum für Bauen + Modernisieren, aufzugreifen. Der Referent des Abends, Andreas Zimmermann von der  Zimmermann-Ingenieure GmbH in Staufen als Experte aus dem Fachbereich energetischer Sanierungsmaßnahmen zeigte vor 85 interessierten Gästen inhaltlich auf, welche Maßnahmen im Rahmen einer energetischen Gebäudesanierung sinnvoll sind. An Gebäuden verschiedener Baujahre demonstrierte er Einsparpotenziale bei der Dämmung von beispielsweise Kellerdecken, Fassaden- und/oder Dächern, bei der Erneuerung von Heizanlagen, dem Austausch von Fenstern oder einem Einbau einer Thermosolaranlage. Zudem informierte Andreas Zimmermann über mögliche Fördermittel, die immer und unbedingt im Vorfeld von Sanierungsmaßnahmen zu beantragen und genehmigen sind. Den Abschluss der Veranstaltung bildete das Fallbeispiel der Komplettsanierung eines Mehrfamilienhauses, dem sich eine intensive Diskussion mit dem Referenten anschloss.

kl_Energetische_Geb

Das Foto zeigt den Referenten des Abends, Andreas Zimmermann von der
Zimmermann-Ingenieure GmbH, Staufen (Mitte) mit den Veranstaltern Martin Hofmann
(rechts) und Stefan Hofmann, Geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens
Hopp + Hofmann Schlüsselfertigbau GmbH, Freiburg

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