0707_Steuerliche_Aspekte

Steuerliche Aspekte: Sanierung, Modernisierung, Erweiterung und Renovierung

Man weiß es nicht erst seit heute: Das Steuerrecht wird immer komplizierter und undurchschaubarer für die Inhaber von Immobilien. Denn sobald im Rahmen von Sanierung, Modernisierung, Erweiterung oder Renovierung handwerklich Hand an Gebäudekomplexe aller Art gelegt wird, kann es sehr teuer werden, wenn man nicht auf dem aktuellen Stand der Abschreibungsmodalitäten und der gegenwärtigen Steuerrechtsprechung ist. Interpretationen und Entscheidungen von Bundesfinanzhof und Finanzverwaltungen können dann schnell einen Strich durch die geplante Steuerrechnung machen. 

Um ein wenig Licht in das Dunkel des Steuerdschungels zu bringen, hat der Freiburger Baudienstleister Hopp + Hofmann im Rahmen einer Veranstaltungsreihe Ende Juni zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion zu diesem Thema geladen. Getreu dem Veranstaltungsmotto: „Informationen, die bares Geld wert sind“, brachten rund 50 interessierte Besitzer und Verwalter von Gebäuden unterschiedlichster Nutzung eine Menge Konzentration auf, um den hochinteressanten, wenngleich komplexen Inhalten von Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Reinhard Kischel-Leibrecht der Freiburger Kanzlei Dr. Riedlinger & Partner GbR zu folgen. Dabei leiteten grundlegende Ausführungen zur Einkommenssteuerermittlung die Thematik ein, und an Beispielen diverser Baumaßnahmen wurde ermittelt, wie diese letztlich auf unterschiedliche Weise zu einer Minderung der Steuerbelastung führen können. Denn Möglichkeiten der Berücksichtigung – unmittelbar in voller Höhe oder aber auf Jahre verteilt – sind letztlich abhängig von Art und Umfang der baulichen Maßnahmen und ihrer Kosten. Differenziert wird hier nach Anschaffungs- und/oder Herstellungs-, einschließlich anschaffungsnaher Herstellungskosten, oder Erhaltungsaufwand. Reinhard Kischel-Leibrecht erläuterte auf anschauliche Weise Inhalt und Abgrenzung dieser Begriffe. Sein besonderes Augenmerk galt in diesem Zusammenhang den durch den Bundesfinanzhof entwickelten Kriterien zur „Hebung des Standards“.

Ein weiteres Thema, das im Anschluss des Vortrags besonders intensiv diskutiert wurde, war die mögliche Berücksichtigung von „Handwerkerleistungen“ im Wege der Steuerermäßigung für Mieter und bei selbst genutztem Wohneigentum – ein neues, sehr komplexes Steuerrecht, dem auch die „Welt“  am nächsten Tag breiten Raum widmete. 

Lebhafte Gespräche unter den Gästen rundeten diese Folge einer dreiteiligen Veranstaltungsserie von Hopp + Hofmann in diesem Jahr ab. Im Frühjahr nahm sich TV-Bauingenieur Ronald Meyer des Themas moderne Wärmedämmung und damit verbundener Energie-Einsparung an, im Herbst steht das leidige Thema Schimmelbekämpfung bzw. -vorbeugung auf dem Veranstaltungsprogramm des Freiburger Baudienstleisters. 

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